2008-04-08

08-04: Malmö

Die Tage sind durch die Erkundungen und das abendliche Planen für die nächste Tage, gefühlt, sehr lang; es kommt einem nach 3 Tagen wie nach einer Woche vor.
Glückichweise mußten wir heute nicht so früh raus, denn Malmö ist nur 10 Zugminuten von Lund entfernt. Auch haben wir irgendwie Routine in unseren Tagesablauf gebracht, alles läuft irgendwie gekonnter und runder.
Das Wetter wechselte ständig von Tag zu Tag, heute war wieder einer der schlechten Tage.
Angekommen in Malmö begannen wir (wieder einmal)damit, eine "Alles-in-Einem"-sorglos-glücklich-Karte zu kaufen, kostenfreies Nutzen von Bussen und freier Eintritt in nahezu alle Museen und Attraktionen war somit abgedeckt.
Zuerst besuchten wir das Schloß von Malmö, eher weniger ein Schluß als vielmehr ein Museenzusammenschluß auf einer Art kleinen Insel inmitten von Malmö. In den Museen wurde unter anderem die Geschichte des Schloßes, aber auch das Leben dort im Wandel der Zeit (Gefängniszellen, etc.) sehr gut und anschaulich dargestellt. Daneben konnten noch (in einem anderen Museumskomplex) vielerlei Tierarten bestaunt werden; eine Menge Fische in Aquarien, aber auch Tiere wie Fledermäuse, gifitige Frösche, und viele mehr.
Kirchen stellte Zwischenhalte auf unserer weiteren Erkundungstour durch Malmö dar. Wirklich viel gab es hier nicht zu sehen, also ein Tag war dafür vollkommen ausreichend. Immerhin habe ich hier mein erstes schwedisches Lidlgeschäft gesehen, und dort war es auch preisgünstiger als in den restlichen Lebensmittelläden Schwedens. Unsere letzte Station war die Kunsthalle. Dummerweise benutzen wir, um dorthin zu gelangen, die falsche Buslinie und waren irgendwo außerhalb Malmös angelangt. Irgendwann fanden wir aber dann die richtige Buslinie und was soll ich sagen, die Ausstellung war eine reine Enttäuschung. Der Höhepunkt war dabei ein Apfel auf einem Teller (, wobei ich den Titel dieses Werkes leider vergessen habe).
Nach diesen künstlerichen Ergüssen ging es wieder auf die Suche nach unserer nächtlichen Bleibe, eine sehr außerhalb gelegenes Wanderheim.
Hier sollten wir auch unsere 2 französischen Freunde, mit denen wir das 4-Bettzimmer teilen, treffen. Die Herberge wirkte sehr alt, sollte aber für eine Nacht voll und ganz ausreichen.
Malmö hat mich nicht wirklich überzeugt und letzten Endes bin ich doch froh, dafür nur einen Tag eingeplant zu haben.
Nun freute sich alle Beteiligten aber auf die nächste Station, Kopenhagen, wirklich ein Katzensprung von Malmö aus.

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