Das Wetter spielte am heutigen Tag mit und uns erwarteten Sonnenschein und nahezu blauer Himmel.
Lund war mein Favorit und konnte dies auch voll und ganz erfüllen. Die Stadt ist klein und gemütlich, viele kleine, nette Straßen, eine Menge Cafés, alte Gebäude und die Universität zeichnen Lund aus. In Lund befindet sich mit etwa 40.000 Studenten die älteste Universität Schwedens, also bei den Zahlen durch und durch eine Studentenstadt. Überall wo man sich befindet sieht man junge Leute und während den großen Sommerferien wirkt Lund wie ausgestorben, wurde mir berichtet.
Die Stadt ist auch durch viele Konditoreien und sogar Fleischereien gezeichnet, was man im Norden Schwedens so gar nicht findet. (Dort kauft man sein Fleisch ausschließlich in Supermärkten, wenn nicht selber geschossen.)
So besuchten wir dann auch ein Café mit integrierter Konditorei, und ich war so intelligent mir dort ein Stück Kuchen ohne Preisschild auszusuchen. Die Rechnung bekam ich daraufhin prompt, satte 5 € für ein kleines Küchlein, was auf die Frage nach Vanillesoße leider mit jener überhäuft und geschmacklich getötet wurde.

Auf dem Marktplatz sahen wir zudem viele lustige Leute, alte Frauen mit Entenhut oder eben eine Ente auf Erkundungstour durch die Straßen von Lund.Sicherlich haben wir das Muß, "die Domkirche"(domkyrkan), besucht; ein Biest mit zwei großen Türmen und zugleich das Wahrzeichen Lunds.
Lund hat sage und schreibe eine Herberge, ein Zusammenschluß von neben dem Hauptbahnhof befindlichen, stillgelegten Zugwagons. So besaß die Herberge 3 Schlafwagen, ein Hygienewagen, ein Küchenwagen und zwei weitere Wagen. Das Schlafen war in sogenannten 3-Bettabteilen möglich. Alles war sehr eng, aber insgesamt eine saubere Herberge. Anfangs eher skeptisch betrachtet, war es bisher die erholsamste und somit beste Nacht..jpg)
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