2007-10-23

23-10: Jag har fikat!

(Ich habe "gefikat!")

Auf ein Neues, oder besser, auf eine Neue (FIKA). (Vorab: Diesmal folgt nur Text, aber ich versuche es so blumig wie möglich zu (be-) schreiben.)

Diesmal war es nicht irgendeine noll-åtta-femton-FIKA (0815-Fika). [...]Ich sollte besser mit einer kleinen Vorgeschichte beginnnen.
In der ersten Hälfte dieses Wintersemester belege ich den Kurs "Sweden's Social and Economic Geography". In diesem Kurs habe ich schon sehr viel über Schweden gelernt. Und es reicht sogar um die Einheimischen auf Korridorpartys mit geballten Fakten zur schwedischen Geschichte, Wirtschaft und und und zu beeindrucken. Der Kurs wird von einem schwedischen Lehrer, dem noch 2 Jahre bis zur Pension fehlen (, dann ist er 67) gehalten. Nichtsdestotrotz ist dieser, auf Englisch gehaltene Kurs sehr lebendig und motivierend. So wurde mit den etwa 25 Kursteilnehmer schon ein Ausflug (im extra dafür gebuchten Reisebus) rund um Umeå unternommen. Man möchte fast meinen, mehr von Umeå als deren Einwohner gesehen zu haben.

Dieser Kursleiter hat uns nun auf eine FIKA in seiner Wohnung eingeladen. Aber die gesamten Kursteilnehmer wurde auf 2 Gruppen aufgeteilt, denn leider besitzt er nur eine Wohnung und kein typisch schwedisches, rotes Holzhaus in der Pampa.
Gegen 19:00 Uhr waren wir dann schon zu siebt in seiner Wohnung. Seine Frau begrüßte alle gleich sehr herzlich und es wurde auch sofort schwedisch gesprochen, ihr lest richtig, schwedisch, svenska, swedish. Endlich darf ich Schwedisch sprechen.
Ein befreundetes Ehepaar der Gastgeber und der zweite Kurslehrer des schwedischenGeografiekurses waren auch anwesend. Das schwedische Vokabular lag quasi in der Luft, es mußte nur noch von allen der "exchange students" genutzt werden.
Insgesamt befanden sich 15 Personen in der Wohnung. Die Fika war auch bezüglich des Kuchen ein Traum. Es gab wirklich alles.
Und wieder einmal habe ich etwas neues kennengelernt; schwedischer Käse aus Västerbotten. Möhren-Nußkuchen, Kanelbullar, grapfenähnliches Gepäck, Haferflockenplätzchen, Apfelkuchen, Weintrauben, Paprikastückchen, Eiscreme und kleine Schälchen mit Beeren und der hier ansässigen Flingonbeere zierten das Gedeck. Kaffee durfte natürlich auch nicht fehlen, stellte aber neben dem Flingonbeerensaft nur eine eher schwache Alternative dar.
Und so redete wir die ganze Zeit auf Schwedisch. Irgendwann schlug die Uhr dann 22 Uhr und wir machten uns etwa gegen 22:30 Uhr auf den Heimweg.
Endlich mal etwas anderes als dieser dreckige Korridor, eben Stil. Eigentlich ein Grund, nächstes Semester wieder am Kurs teilzunehmen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

YES SIR !!!