
Wir schreiben den 4.Oktober. In Schweden bedeutet das konkret "Kannelbullens Dag". Besser kann ich es auch nicht erklären.
Selbst unser Haus wurde von dieser Tradition nicht verschohnt. Es stand Kanelbullar backen an, und das im untersten Geschoss unseres Gebäudes. (Leider konnte ich an dieser Zeremonie nicht teilnehmen, da ich woanders erwartet wurde.)

Schon am Morgen durfte ich die Variante für Veganer in Augenschein nehmen. Kanelbullar für alle tiereliebende Vertreter der Gattung Mensch; aber es möchte doch bitte mal einer an die Sojapflanzen denken; die haben auch Gefühle! So gibt es dann in der Veganerküche milchfreie Butter, Sojamilch und noch andere Kuriositäten.
Meine Pflicht für diesen heutigen Tag bestand nur darin, Kanelbullar zu essen. Dies wurde mit einem Filmabend verbunden.
Eine Mentorin aus unserer Mentorgruppe buchte für en Abend einen eigenen Filmvorführraum in der Universität. Der Film war sehr interessant, natürlich nicht nur, weil er in Schwedisch war, sondern weil es keine übliche Hollywoodproduktion war. Der Titel war "Ondska", was soviel wie "Übel" bedeutet.
Zwischendurch wurden dann kräftig Kanelbullar bis zum Zuckerschock gefuttert.



Danach ging es dann noch in das IKSU-Sportzentrum für eine runde Beachvolleyball. Ist man nicht im Besitz einer Mitgliedskarte (25-40 € pro Monat) bezahlt man als Einzelperson 65 SEK (etwa 7 €), um den Beachvolleyballplatz nutzen zu dürfen.
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