International Dinner mit der alten und neuen Mentorgruppe

Schweden und der 3.Oktober! Was machen die Schweden denn am 3.Oktober? Sie warten auf den 4.Oktober, weil dann (speziell im Norden) der "kanelbullens dag" (Zimtschneckentag) zelebriert wird. Aber das ist eine andere Episode.
Heute stand ein "International Dinner" mit meiner alten und neuen Mentorgruppe an. Welche Nationalitäten sollten vertreten sein? Deutschland, Polen, Spanien, Finnland, Schweden, Irland, England, Kanada, Frankreich, Chile, Brasilien, Belgien, Schweiz, Österreich, Norwegen und mehr fällt mir aktuell nicht ein.
Natürlich wollte ich auch etwas Deutsches präsentieren und vorher natürlich zubereiten.So habe ich mich mit der Susi (aus Würzburg) bei mir in Mariehem getroffen um diverse Kuchen zu backen. Aber deutsche Gerichte (und speziell Kuchen) in Schweden zu zubereiten ist eher ein Krampf. Stichwort: Supermarkt Odyssee(, dazu kommen wir in einem separaten "Blog").
Wir entschieden uns spontan für einen Apfelkuchen, waren doch die Äpfel im Supermarkt gerade im Angebot, und wen mag es verwundern, Herkunftsland war Deutschland.
Am selben Morgen entschied ich mich zusätzlich noch ganz spontan für einen Kalten Hund.


Während dieser Mittagsstunden haben ich dann auch endlich meinen 9. und letzten Mitbewohner kennenlernen dürfen; oder sagen wir besser dessen Frau. Beide kommen aus Bangladesch; sie kocht jeden Mittag etwa 3 Stunden für ihn und bringt dann alles ins Zimmer.
Zurück zum Blogthema:
Das International Dinner wurde von einer Geburtstagsfeier, die dann aber gleichzeitig gefeiert wurde, überschattet.
Das International Dinner war wiedermal eine sehr interessante (kulinarische) Erfahrung, wurden einem doch vielerlei ausländische Spezialitäten präsentiert. Komischerweise gab es aber mehr Süßspeisen und Kuchen als warme Gerichte. Weitere deutsche Alternativen an diesem Abend waren Deutsches Schnitzel und Bayrische Creme.


Gefeiert wurde bis 23 Uhr und dann ging es auch schon wieder weiter in eine Diskothek.

Es ist hier echt sehr komisch eine Diskothek auf dem Universitätsgelände zu haben. Aber beim Feiern in Schweden muß man einiges beachten. So hat jede Diskothek generell nur bis 2 Uhr nachts geöffnet, selbst am Wochenende; der Alkohol ist sehr teuer und die Eintrittspreise sind auch nicht zu verachten.



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