2007-10-19

19-10: Schwedisch sprechen, schreiben und leben

Wie ihr seht, ist die Woche über nicht viel passiert. Klingt komisch, ist aber so. Aber es war auch besser so, denn am Mittwoch absolvierte ich meine mündliche Prüfung (heißt hier tentamen oder prev) im schwedischen Fortgeschrittenenkurs. So saßen wir am besagten Mittwoch in mehreren Gruppen von 4-6 Personen und durften uns über Themen wie Freizeit, Reisen oder Korridorleben auf schwedisch unterhalten (insgesamt 30 Minuten). Wir sind wieder einmal vom Thema kommen und haben uns über den Vietnam unterhalten. (Eine Diskussionsteilnehmerin kam ursprünglich aus Vietnam). Danach war eine Tête-à-tête mit dem Kursleiter Jonas angesagt. Er fragte uns zum Beispiel, was wir vom Schwedischkurs halten, was man verbessern könnte und ob wir auch im Kurs Teil 2 erscheinen werden.

Es lief für alle eigentlich recht gut, die einen redeten eben mehr, die anderen waren etwas schüchterner.
Für den Freitag blieb dann nur noch der schriftliche Teil der Prüfung übrig. Dafür hatte alle viel Grammatik zu pauken. Glücklicherweise wurde etwa 70% der Grammatik des aktuellen Kurses schon zuvor in den Schwedischkursen in Deutschland behandelt. Einzig die Fülle der unregelmäßigen Verben bereitete mir Kopfzerbrechen.
Insgesamt brachte ich das Examen am Freitag aber gut über die Bühne, reichen einem zum Bestehen des schriftlichen Teils der Prüfung ja "nur" 65% der Gesamtpunktzahl.

Völlig geschafft von der Woche wollte ich nur noch eines, Ruhe, viel Ruhe; und endlich mal einen Abend nichts machen. Leider kenne ich das am Wochenende gar nicht mehr, einfach mal nichts machen und vielleicht zur Abwechslung mal einen niveauvollen Film ansehen.
Auch war an diesem Abend mal wieder ein International Dinner geplant, aber eben kurz nach der Klasur, die 17:00 endete. Und zu solch einem International Dinner sollte man ja auch landestypische Spezialitäten mitbringen. Dafür hatte dann die Zeit einfach nicht mehr gereicht.
Ich freute mich auf einen schönen, angenehmen und vor allem ruhigen Abend.
Doch dann kam alles anders...

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