2008-02-15

15-02: Mal kurz in die Stadt

Wieder ging eine Woche dahin, voller ereignisloser Tage. Vielleicht bringt ja das Wochenende Veränderungen? Letztes Wochenende war wirklich überall etwas los; dummerweise war ich krank, die Party fand somit nur in meinem Körper statt und ich war als einziger eingeladen. Dieses Wochenende war wirklich nichts im Programmheft, keine Konzerte, nichts; rein gar nichts. Außer die üblichen Korridorpartys sollte am Wochenende mal wieder nicht viel los sein, da hilft dann auch nicht die wiedererlangte Gesundheit.
Trotzdem haben meine Mitbewohnerin(Michèle) und ich beschloßen, mal schnell in die Stadt zu fahren. Obwohl sich die Temperaturen an vorrangegangenen Tagen immer um die 0°C einpegelten, sollte es heute richtig kalt werden. Trotz der Warnungen von Michéle spürte dann auf dem Weg zur Bushaltestelle die erbarmungslose, -12°C-kalte Luft an meinem Körper. Den Bus anstelle des Fahrrads zu nehmen war glücklicherweise die bessere Wahl.



Außerdem sollte an diesem Tag eine Eisskulpturenwettbewerb in der Stadt stattfinden.(Am Abend ist dann natürlich so etwas gelaufen.) Dort durften sich mittellose Architekturstudenten und solche, die es vielleicht einmal werden wollen, verausgaben. Ausschnitte der Ergebnisse dürfen auf den folgenden Fotos estaunt werden. Mein persönlicher Favorit ist natürlich der Drachenkopf (nein, nicht Michèles).


Aber bevor diese Figuren bestaunt wurden, bestand die erste Mission des heutigen Abends in Feind lokalisieren und auslöschen. Wir wollten heute einmal unseren Mitbewohner bei McDonalds besuchen, zufälligerweise arbeitet er auch noch dort jeden Freitag; einer muß ja die täglichen Korridorbrötchen verdienen.


So trafen wir ihn dann auch hinter der Kasse und bestellten auch fleißig drauf los, McFlurry-Eis und den ganzen anderen Süßkram. Natürlich war dank unserer Beziehungen auch eine Gratis-Cola für Michéle mit in der Bestellung.
Danach ging es dann zu den Eisskulpturen und da es doch immer noch recht kalt war und das McFlurry-Eis ideal zum Aufwärmen war, führten uns unsere Füße wieder gen Busplatz, zurück nach Mariehem im nicht immer ganz so warmen Korridor.

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