
So werde ich noch ein wenig in Erinnerungen schwelgen. Der Aufenthalt in Kiruna war leider viel zu kurz. Ich mußte schon Sonnabendmorgen abreisen. Dienstag stand die erste Klausur an und ich hatte noch kein bißchen gelernt. Nichtsdestotrotz blieben viele Kursteilnehmer bis zum Montag. Das Positive daran war, man konnte die restlichen kompletten Tage für Ausflüge in und um Kiruna nutzen. Mir stand leider nur die 7-stündige Rückfahrt bevor.
Am Freitag vor meiner und einiger anderer Abreise stand aber ein letztes Mal Spaß zusammen auf dem Programm. Nach dem Eishotel ging es noch zusammen in ein Restaurant mit vorbestelltem Buffét für die ganze Meute zu Abend.
Einige ließen sich so einiges einfallen. Der Sack wurde mit Kissen gefüllt oder einfach um den Körper gebunden.
Als wir am "Hügelchen" ankamen, trafen wir auf weitere Kursteilnehmer. Doch wo war der Lift?
Danach kehrten alle (mehr oder weniger) in unserer Unterkunft ein, speziell in unserem 8-Bett-Raum. Aber Studenten betrinken sich nicht einfach so. Deshalb wurde der Abend durch Spiele (nichtalkoholgebundener Natur) und Rätselraten begleitet. So ging es dann noch bis 3 Uhr in die Nacht; immerhin durfte ich 6 Uhr am Bahnhof stehen.
Kiruna war sehr schön und wenn mich jemand fragen würde, ob ich es wieder tun würde, würde ich mit einem lautstarken "Javisst" antworten.
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